Ergotherapie für Kinder

Beobachten Sie, dass Ihr Kind Schwierigkeiten hat sich zu bewegen? Dass seine Handlungsmöglichkeiten im Alltag eingeschränkt sind? Hat Ihr Kind Mühe das Gleichgewicht zu halten, und spürt es seine Bewegungen nur ungenau? Bewegt es sich auffällig hektisch oder gehemmt? Fällt es ihm schwer mit Besteck zu essen, eine Schere zu handhaben oder einen Stift zu führen? Hat Ihr Kind trotz altersgemässer kognitiver Entwicklung Schwierigkeiten, seine Absichten zielgerichtet in Handlungen umzusetzen?

Bei Entwicklungsauffälligkeiten wie diesen ist es oft sinnvoll, ein Kind durch geeignete therapeutische Förderung zu unterstützen. Häufig treten in der Folge von Entwicklungsverzögerungen auch emotionale Reaktionsweisen wie Aggressionen, Ängstlichkeit, Abwehr oder Passivität auf, oder das Kind kann seine Aufmerksamkeit nur schwer steuern, ist hyperaktiv oder verträumt. All diese Folgeerscheinungen werden in die Therapie miteinbezogen und ebenfalls entsprechend behandelt.

Es werden Kinder aller Altersstufen, vom Säugling bis zum Jugendlichen behandelt. Je früher die Schwierigkeiten erfasst werden und die Therapie beginnt, desto effizienter kann das Kind gefördert werden.

Unser Angebot

Nach einer differenzierten ergotherapeutischen Befunderhebung unter Einsatz standartisierter Tests (u. a. BOT-2, FEW-2, M-ABC) werden gemeinsam mit dem Kind und/oder dessen Angehörigen die individuellen Ziele erarbeitet und die entsprechenden Behandlungsmethoden und Mittel ausgewählt. Dabei kommen vorwiegend folgende Behandlungsansätze zum Einsatz:

  • CO-OP (Cognitive Orientation to daily Occupational Performance)
  • Sensorische Integrationstherapie (nach J. Ayres)
  • Bobath Konzept
  • Affolter Konzept
  • Aufmerksamkeitstraining nach Lauth und Schlottke
  • Elterntraining nach dem Optimind-Konzept

Die Beratung der Eltern und die intensive interdisziplinäre Zusammenarbeit mit behandelnden Ärzten und Therapeuten sowie Lehrern sind unabdingbare Bestandteile unserer Behandlung.